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Das erfolgreiche Modell „Kommunale Inklusionsvermittler:innen (KIV)“ wächst und wächst. Aktuell ist es in neun Landkreisen in Baden-Württemberg vertreten.

Ganz neu begrüßen wir in diesem Jahr den Rhein-Neckar-Kreis. Bis Ende 2025 wird dort ein stabiles Netzwerk aktiver KIV entstehen. Im nächsten Jahr kommen dann zwei weitere Landkreise hinzu. Die Gespräche laufen und wir freuen uns sehr, dass wir dann auf eine stolze Anzahl von 12 beteiligten Landkreisen blicken dürfen!

Dies ist bereits das dritte  gemeinsame Projekt, das wir als Akademie Himmelreich in Kooperation mit der 1a Zugang Beratungsgesellschaft ausgestalten. In enger Abstimmung mit den Kommunalen Behindertenbeauftragten unterstützen wir die beteiligten Gemeinden in den genannten Landkreisen darin, gute KIV zu finden, zu qualifizieren und in der Praxis zu begleiten.

Aufgabe der KIV ist es, die Abläufe in den Gemeinden so zu verändern, dass Menschen mit Behinderung die gleichen Möglichkeiten haben wie Menschen ohne Behinderung. Dazu veranstalten sie zum Beispiel öffentlichkeitswirksame Veranstaltungen, suchen aktiv den Kontakt zu Menschen mit Behinderung in den Gemeinden, beraten Bürgermeister:innen, Amtsleiter:innen und Gemeinderäte, wie sie Barrierefreiheit voranbringen können und entwickeln selbst eigene Projekte.

Begonnen hat das Projekt im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald, wo es seit 2014 in vielen Gemeinden erfolgreich läuft. 2017 kamen die Landkreise Emmendingen und Lörrach hinzu. 2021 durften wir den Ortenaukreis, den Enzkreis sowie die Landkreise Rastatt und Böblingen in der Runde begrüßen. 2022 haben sich die Landkreise Tübingen und Reutlingen angeschlossen.

Aktuell gibt es in den genannten Landkreisen rund 60  aktive KIV. Sie sind in ihren Gemeinden nicht mehr wegzudenken und nehmen eine wichtige Rolle ein. Ganz nach unserem Motto: WIR ALLE – Mit uns inklusiv.

Weiterführende, sehenswerte Infos zum Modell der Kommunalen Inklusionsvermittler*innen

Video: „Kirchzarten: Kommunale Inklusionsvermittler*innen bewegen Gemeinden im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald“ / Dauer: 4,5 Minuten (Juli 2020)

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Lernen Sie das Modell der KIV und dessen Mehrwert für die Gemeinden kennen!

Anita Müller, seit 2015 Kommunale Inklusionsvermittlerin (KIV) in Kirchzarten, Bürgermeiser Andreas Hall und Anke Glenz als Kommunale Behindertenbeauftragte im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald berichten anschaulich, um was es geht und was Ihnen wichtig ist.

Video: Interview beim Online-Inklusionskongress / Dauer: 46 Minuten (März 2022)

Wir waren mit dabei beim Online-Inklusionskongress (www.inklusionskongress.de)
im März 2022!

Drei erfahrene Personen stellen im Interview das erfolgreichen Modell der Kommunalen Inklusionsvermittler*innen vor:

  • Anke Glenz, Kommunale Behindertenbeauftragte und Koodinatorin sowie kreativer Kopf des KIV-Netzwerkes Breisgau-Hochschwarzwald
  • Max Steiner, KIV in Bad Krozingen
  • Christina Clement, KIV in Ihringen, Gottenheim und Vogtsburg

Sie erzählen von den Erfolgen und Herausforderungen ihrer Arbeit und dem Nutzen für das Leben und den Zusammenhalt  in der Gemeinde.
Hören und schauen Sie selbst, wie ein „Inklusions-Reflex“ etabliert werden kann.
Eine Einladung, ganz besonders auch  für Entscheidungsträger*innen in den Kommunen und Landkreisen, die über eine Beteiligung am Projekt nachdenken.

Hier geht es direkt zum Interview.

Video „Inklusion entscheidet sich in den Kommunen!“ Reportage über das Modell der Kommunalen Inklusionsvermittler*innen von 53 Grad Nord / Dauer: 13 Minuten (Juni 2022)

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53 Grad Nord aus Hamburg war zu Gast in der Akademie Himmelreich.

Schauen Sie rein!

Sie lernen uns und unser Modell der Kommunalen Inklusionsvermittler*innen kennen und begleiten Sabrine Fögele, Kommunale Inklusionsvermittlerin der Gemeinde Gundelfingen bei Freiburg.

Projektteam

Alexandra Kaufmann

Projektleitung „KIV – Für mehr Inklusion in Kommunen“

Anna Kamphorst

Projekt“KIV – Für mehr Inklusion in Kommunen“ und Projekt „BaLiE – Barrirerefreies Lernen in der Erwachsenenbildung“

Förderung und Finanzierung

Das Projekt wird gefördert vom Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration aus Geldern des Landes Baden-Württemberg sowie mit eigenen Geldern der neu hinzukommenden Landkreise und der beiden Projektträger.

Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration

Baden-Württemberg